Zynga

Ehemaliger Mitarbeiter spricht über illegale Datenspionage

Hach ja, wenn ehemalige Mitarbeiter plaudern, dann werden sowohl Namen als auch Unternehmen so richtig in den Dreck gezogen. In diesem Fall geht es um das "FarmVille"-Unternehmen Zynga, dem illegale Datenspionage vorgeworfen wird.

Ein ehemaliger Entwickler des Studios wirft Zynga in einem Reddit-Beitrag vor, dass das Unternehmen die Daten der Nutzer illegal missbraucht hätte. Der ehemalige Mitarbeiter bleibt namentlich anonym - er spricht davon, dass das Unternehmen alle rechtswidrigen Mittel reicht seien, um an die vertraulichen Spielerdaten zu gelangen.

ScreenshotDazu gehören beispielsweise ihre Angewohnheiten und Netzwerke, die dazu genutzt werden, um die Produkte noch effektiver zu Geld machen zu können. Laut eigener Angabe hat der Entwickler das Unternehmen erst vor sechs Monaten verlassen. Auf technische Details geht er in seinem Beitrag nicht ein.

Er äußert sich jedoch zur Philosophie des Unternehmens, welches vor allem durch den Facebook-Hit "FarmVille" bekannt geworden ist. Die Drop-Raten von Gegenstünden würden beispielsweise nur bei besten Profitaussichten angepasst werden, der Spaß für den Spieler steht dabei an zweiter Stelle.

Der Entwickler fasst es mit wenigen Worten zusammen: "Zynga ist eine Marketing-Firma, kein Spiele-Entwickler."

Demzufolge sei es bei dem Unternehmen auch ganz normal, die Ideen der anderen Entwickler zu kopieren und Technik aufzukaufen. Genau diese Geschichte ist erst kürzlich in Sachen Tiny-Tower-Ideen-Klau im Gespräch gewesen.

Laut des Ex-Mitarbeiters hätten nur wenige Spiele von Zynga einen eigenen Code (z.B. "Mafia Wars 2" und "Poker"). Den Rest habe sich das Unternehmen bei kleinen Entwickler-Firmen billig eingekauft oder einfach frech kopiert. Auch die Technologie von "FarmVille" soll Zynga gekauft haben.

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