Wargaming kündigt dezentrale Entwicklung an

Soll Effektivität steigern

Wargaming, die Macher von Spielen wie "World of Tanks" setzen zukünftig auf eine dezentrale Entwicklung. Das soll die Effektivität steigern.

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Wargaming ("World of Tanks") hat heute große Änderungen in der eigenen Entwicklungsabteilung angekündigt. Um den Prozess so schlank und flexibel wie möglich zu halten, setzt das Unternehmen in Zukunft auf ein dezentrales Entwicklungssystem, in das sämtliche Studios eingebunden werden. Dadurch werden die Studios nicht mehr nur noch auf einen Titel festgelegt sein, sondern alle Spiele durch ein spezielles Projektteam geführt und durch Experten von verschiedenen Standorten aus betreut. Ob das Ganze irgendwelche personellen Konsequenzen (Entlassungen) haben wird, hat Wargaming nicht erwähnt.

"In der sich schnell bewegenden Videospiel-Industrie von heute kann sich Erfolg nur einstellen, wenn man immer wieder dazulernt und sich den stetig ändernden Bedingungen anpasst," sagt Matias Myllyrinne, Head of Development bei Wargaming. "Ein Studio kann einen Hit produzieren und es kann diesen auch supporten und verbessern, indem sie das Team verstärken und ein komplexeres Managementsystem etablieren, was aber nicht wirklich flexibel wäre. Im Gegensatz dazu haben wir die dezentrale Entwicklung, in der es darum geht, die größten Talente aus den verschiedenen Studios und Büros zusammenzubringen und wirklich umwerfende Erlebnisse für unsere Spieler zu schaffen. Ich bin mir sicher, dass wir den positiven Effekt der strukturellen Umstellung schon sehr bald sehen werden."

News Michael Sosinka