Bulletstorm

Nicht ganz so hirnfrei

Das angekündigte "Bulletstorm" wurde bisher in der Presse und auch von Spielern vor allem als Old-School-Shooter bezeichent, bei dem man vor dem Spielen noch das Hirn an der Theke abgeben soll. Diese Sicht gefällt den Entwicklern nicht.

Adrian Chmielarz, Gründer des Studios People Can Fly verteidigt sein Spiel:

"Die Leute haben den Eindruck, dass Bulletstorm gehirnlos und oldschool ist."

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man die bisherigen Gameplayszenen und das Spielkonzept kennt. Davon will Chmielarz aber nichts wissen.

 "Wir haben allerdings eine enorme Rate der Leute, die ihre Meinung ändern, sobald sie Bulletstorm zum ersten Mal angefasst haben. Ich habe Leute auf der E3 und auf anderen Shows gesehen, die Bulletstorm gespielt haben. 98 Prozent waren hinterher Fans vom Spiel. […] Vor allem wegen der eingängigen Bedienung und dem Gameplay."

Vor allem aber will er das Spiel nicht als reinen Gewaltakt sehen:

"Klar, wenn man nach der Arbeit Dampf ablassen will, kann man das mit Bulletstorm machen. Wir haben explosive Waffen und ein abgedrehtes Gameplay. Aber wenn man das Spiel wirklich richtig spielen will, muss man den Skill-Weg nehmen, also Skill-Shots machen und Punkte aufs Konto regnen lassen. Das ist kompliziert. Aber in einer sehr guten Dosierung." 

Besonders wichitg ist laut Chmielarz aber auch die Geschichte, die keineswegs eine tumbe Hurra-Patriotismus-Geschichte oder purer Trash:

 "Die Story ist einnehmend, ernst und vor allem besser als die Leute da draußen glauben. Wir haben bereits einige Fokustester hier, die hinterher sagten, dass sie nie und nimmer damit gerechnet hätten, dass es so viele Dialoge, Charaktere, Interaktionen, Überraschungen und Blockbuster-Momente im Spiel gibt"

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