Killerspiel-Debatte

Neues Gesetz gefällt der Games-Lobby nicht

Die "Killerspiel-Debatte" war in den USA lange kein Thema. Doch in letzter Zeit werden die Diskussionen und kritischen Stimmen eindeutig lauter. Demnächst soll ein Gesetz in Kraft treten, welches den Lobbyisten überhaupt nicht gefällt.

Dieses neue Gesetz soll Spiele mit jugendgefährdendem beziehungsweise starken Gewaltinhalt eindeutig kennzeichnen. Sollte ein Händler das Spiel trotzdem an Minderjährige verkaufen, machen sie sich strafbar und werden mit 1000 Dollar belangt.

Darin sieht die Games-Lobby natürlich eine Gefahr die den Umsatz bedroht. Damit wird aber nicht argumentiert. Hauptklagepunkt der Industrie ist die Beschneidung der Freiheitsrechte.

Anders als in der Schweiz und in Deutschland wehrt sich die Industrie aber nicht nur mit Worten: die ESA, Entertainment Software Association hat bereits wichtige Medien- und Branchenvertreter hinter sich versammelt. Das wäre noch nichts Besonderes. Spezieller sind da einige Vertreter der Filmindustrie sowie Generalstabsanwälte aus neun Bundesstaaten.

Artikel zur Sensiblilisierung der Gesellschaft.

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