The Secret World

Chef-Designer über Erfolg oder Misserfolg

In einem Interview spricht Chef-Designer Martin Bruusgaard über den Erfolg bzw. Misserfolg des neuen Online-Rollenspiels "The Secret World". Leider verkaufte sich das Spiel bislang nur 200.000 Mal und gehört somit definitiv zu den Ladenhütern der MMOs.

ScreenshotAuch der Aktienkurs des norwegischen Entwicklers Funcom musste unter den Verkaufszahlen leiden und sank innerhalb weniger Monate von ewa 17 US-Dollar auf 2 US-Dollar. 

Zwar glaubt das Funcom-Team weiterhin an "The Secret World", jedoch äußert Chef-Designer Martin Bruusgaard scharfe Kritik: 

"Ich denke, dass wir etwas machen hätten sollen, das den Leuten ein wenig vertrauter ist. Keine Klassen, keine Levels, andere Waffen ... wir haben zwar Quests, aber einige davon sind so eigenartig, dass man im Browser nachsuchen muss, um die Lösung zu finden. Es ist schon vertraut, aber mit einer gewissen Verschrobenheit. Ich denke, wir hätten nicht so viele Dinge verdrehen sollen. [...] Es hätte vermutlich schon geholfen, wenn wir zumindest Levels hätten. [...] Wir hatten viele Beta-Tests die mit dem Fazit endeten: Zu verzwickt, zu kompliziert, zu verschachtelt. Wir haben es daraufhin sogar kommerzieller gemacht. [...] Um erfolgreich zu sein, hätten wir es jedoch wohl noch viel kommerzieller machen müssen."

Während Ihr in anderen Rollenspielen um die Wette levelt, euch auf bestimmte Klassen spezialisiert und mit einem mittelalterlichen Schwert bewaffnet gegen Oger kämpft, verzichtet "The Secret World" auf all diese Dinge. Die Entwickler wollen mit dem kommenden Online-Rollenspiel den bisherigen MMO-Markt revolutionieren.

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