Mafia II

Keine Brüste für Japaner

Normalerweise sind wir uns solche Meldungen vor allem aus dem religiös-konservativen Amerika gewohnt. In den Staaten ist es zwar in Ordnung Leute im Namen des Patriotismus zu töten, Brüste allerdings kommen vom Teufel. Dieser Ansicht scheinen neuerdings auch die Japaner zu sein.

"Mafia II" ist in vielerlei Hinsicht ein Spiel, in dem man diverse unmoralische Dinge begeht. Da wirkt es für uns Europäer wie ein Tropfen auf den heissen Stein: An gewissen Orten in "Mafia II" konnte man nämlich von Playboy gesponserte Magazine finden, die dann ein Bild einer nackten Schönheit der 40er/50er-Jahre gezeigt haben. Diese Bilder wurden wierderum in der Erfolgsgalerie verewigt.

Das ist zuviel für die Japaner: Die Hefte wurden dort allesamt zensiert. Das Skurillste an der Sache ist aber nicht die eigentliche Zensur, sondern deie Tatsache, dass das Playboy-Magazin in Japan bis vor einem Jahr nicht einmal im Erwachsenenregal gestanden hatte. Tja, schräge Stories aus dem fernen Osten sind ja eigentlich auch nichts Neues...

Wie in der Originalversion taucht der Spieler in "Mafia II" in die Untergrundwelt des organisierten Verbrechens vor dem fiktiven Hintergrund der späten 1940er bzw. frühen 1950er Jahre ab. Er erlebt in der Rolle starker und glaubwürdiger Charaktere pures Hollywood-Kino in einer Stadt voller Leben und Bewegung. Die rasanten Schusswechsel in Kombination mit nervenaufreibenden Rennen und der spannenden Story machen Mafia 2 zum wohl überzeugendsten Mafiatitel der Branche.

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