Studie zum US-Videospielmarkt

Digitale Inhalte dominieren den Markt

Richard Nold

Die Entertainment Software Association hat einen Bericht zum US-Videospielmarkt veröffentlicht, welcher einige Interessante Fakten enthüllt.

Der Videospielmarkt zählt zu den wichtigsten Märkten in der Unterhaltungsbranche. Die Entertainment Software Association (kurz: ESA) hat nun einen genaueren Blick auf den US-Markt geworfen und eine Studie veröffentlicht. Demnach würde der digitale Markt die Branche beherrschen, denn rund dreiviertel der Einnahmen (74%) werden durch digitale Inhalte generiert. Der Stellenwert des Einzelhandels nimmt damit immer weiter ab. Der Grund ist wohl offensichtlich: Man hat das gesamte Angebot jederzeit zur Auswahl und oftmals locken Angebote die Spieler zum digitalen Kauf.

Zu den weiteren Erkenntnissen der Studie zählen folgende Aussagen: 67% aller US-Haushalte verfügen über ein Videospielsystem – der gute alte PC steht in rund 97% aller Haushalte. Eine Videospielkonsole ist hingegen nur in 48% der Haushalte zu finden. Laut der Studie von ESA sollen bereits 11% der US-Haushalte über ein VR-Headset verfügen. Diese Zahl wird in Zukunft wohl noch deutlich steigen, sofern der Markt stärker etabliert wird und die Preise auch abnehmen.