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Deutschland feiert Weltmeistertitel in FIFA 11 beim WCG Grand Final

Die deutschen Vertreter konnten bei den World Cyber Games in Südkorea, dem Heimatland des eSports, in "FIFA 11" die Goldmedaille erringen. Damit positioniert sich Deutschland im ewigen Medaillenspiegel der Weltmeisterschaft der Computerspieler auf dem zweiten Platz hinter Südkorea.

ScreenshotIn der Fußballsimulation "FIFA 11" sind die deutschen Vertreter Jannik Huber, Kai Wollin und der Gewinner des National Finals 2011, Tim Schiewe, erfolgreich ins Turnier in Busan gestartet. Bereits im Achtelfinale gab es das erste Deutsch-deutsche Duell zwischen Huber und Schiewe, das Schiewe knapp für sich entschied. Am Ende konnte Kai Wollin aus Monheim über den Polen Bartosz "hom3r“ Piętka triumphieren und über Gold jubeln.

ScreenshotSascha "GoOdy“ Lupp, Jonathan "DarKFoRce“ Belke und Giacomo "Sockeh” Thues vertraten Deutschland in der Disziplin Starcraft 2. Während GoOdy und DarKFoRce bis ins Achtelfinale vorstießen, musste Sockeh bereits in der Vorrunde die Heimreise antreten. Im Finale triumphierte Jong Hyun Jung aus Südkorea.

Der einzige deutsche Vertreter in Tekken 6, Arja "Sephiblack“ Gamoori, erreichte trotz intensivem Training nur den achten Platz. Er scheiterte  gegen den späteren Vizeweltmeister Sung Guk An aus Südkorea.

Beim bekannten MOBA-Spiel "League of Legends“ schieden die für Deutschland angetretenen Thomas Vogel, Steffen Hentschel, Victor Toll, Christoph Seitz und Peter Wüppen gegen die Teams aus Vietnam, Polen und Singapur knapp mit 1:2 in der Gruppenphase aus. Der Titel ging an das Team aus den USA, das sich im Finale gegen Polen durchsetzen konnte.

In "WarCraft 3: The Frozen Throne" musste sich der deutsche Teilnehmer Marc „yAws“ Förster aus Andernach bereits in der Gruppenphase der Konkurrenz aus China, Russland und Südkorea geschlagen geben. Das Finale fand zwischen June Park aus Südkorea und Xiaofeng Li aus China statt, das June Park für sich entscheiden konnte.

 

Erstmals war der Online-Shooter Crossfire bei der WCG vertreten. Das deutsche Team bestehend aus Roman Nagornyak, Dennis Jortzick, Michel Szallies, Lars Meigies und Julian Müller konnte sich gegen die starke Konkurrenz aus den USA, Südkorea, Japan, Russland sowie den Philippinen nicht durchsetzen. Im Finale triumphierte das Team aus China.

Im Mobilebereich konnte sich in Asphalt 6 der Vizeweltmeister in "Forza Motorsport 3" aus dem Vorjahr, Niklas „Johnson“ Krellenberg, bis ins Viertelfinale durchkämpfen, wo er gegen Kamil Zalewski aus Polen wie schon bei der Europameisterschaft knapp verlor. Weltmeister wurde Yung-Chi Chang aus Chinesisch Taipei.

„Ein Riesenkompliment an unsere deutschen Vertreter in SüdkoreaIn Korea, dem Heimatland des eSports, anzutreten ist für jeden eSportler eine große Ehre und für uns als Ausrichter etwas ganz Besonderes. Man merkt, dass eSport in Südkorea auf einer ganz anderen Ebene betrieben wird. Auch in Anbetracht der diesjährigen Konkurrenz kann die deutsche Mannschaft zu Recht stolz auf ihre Erfolge sein. Das ganze Team hat großen Zusammenhalt und starke Spiele gezeigt und wir sind mit dem Ausgang des Weltfinales alles in allem sehr zufrieden.“Thomas von Treichel, Marketing Director beim Ausrichter der World Cyber Games in Deutschland, Advanced Cyber Entertainment.

News Roger