Yager über die Trennung von Dead Island 2

Eine Katastrophe

"Dead Island 2" wird bekanntlich nicht mehr von Yager entwickelt. Der Managing Director Timo Ullmann hat in einem Interview darüber gesprochen.

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Vor einigen Monaten hat Deep Silver überraschend angekündigt, dass Yager zukünftig nicht mehr für die Entwicklung von "Dead Island 2" verantwortlich sein wird. In einem umfangreichen Interview hat sich jetzt Timo Ullmann, der Managing Director von Yager, dazu geäußert: "Das Projekt in einem so späten Stadium entzogen zu bekommen, ist in vielerlei Hinsicht ein katastrophales Ereignis. Es ist in der Tat das schlechteste Ergebnis. Jeder Beteiligte verliert dabei."

Yager musste wegen der Entscheidung Yager Productions schließen, eine Sparte, die Extra für die Entwicklung von "Dead Island 2" gegründet wurde. Wie es jetzt mit dem Spiel weiter geht, ist noch unklar, aber Timo Ullmann sagte: "Ich mache niemandem einen Vorwurf und wünsche ihnen nur das Beste. Es ist hart und nun nicht mehr die Chance zu haben, Dead Island 2 fertigzustellen, tut weh. Nachdem wir die Nachricht kommunizierten, war ein Teil des Teams natürlich erst einmal in Schockstarre. Aber man muss sich wieder motivieren und weitermachen. Es tut uns weh aber so etwas passiert."

Mehrere Monate nach den Ereignissen auf Banoi hat das US-Militär den goldenen Staat unter Quarantäne gestellt. Als Sperrgebiet wurde Kalifornien zu einem blutigen Paradies für all diejenigen, die ihre Häuser nicht verlassen wollten, und zu einem Action-Spielplatz für alle, die Ruhm, Abenteuer und einen Neuanfang für sich suchen. Durch die Kombination der klassischen Serien-Elemente eines fesselnden Nahkampfes und von Action- und Rollenspielelementen bietet Dead Island 2 verrückte und noch niemals zuvor gesehene handgefertigte Waffen und ausgefallene Charaktere, die den Spielern den markanten goldenen Staat bis hin zu den Promenaden des berühmten Venice Beach zeigen.

News Michael Sosinka