Capcom einigt sich mit Klägerin

Nicht die einzige Copyright-Verletzung des Videospiele-Giganten

Vergangenen Sommer hat die Designerin Judy A. Juracek eine Klage gegen die japanische Videospiele-Firma Capcom eingereicht. Gegenstand waren über 80 Fotos aus einem urheberrechtlich geschützten Buch, welche ihrer Ansicht nach in Spielen wie "Resident Evil 4" und "Devil May Cry 2" zum Einsatz kamen. Selbst das Logo von "Resident Evil 4" soll betroffen sein. Die Parteien haben sich nun untereinander geeinigt und das Verfahren in Connecticut wurde am 07. Februar eingestellt.

Juraceks Anwälte verlangten ursprünglich eine Entschädigungssumme von 12 Millionen US-Dollar und weitere 2'500 bis 25'000 US-Dollar pro Foto. Ein Teil der Beweise gegen Capcom stammt aus dem grossen Datenleck von 2020.

In Vergangenheit sind auch weitere Fälle aufgekommen, in denen Künstler sich darüber beschwerten, nicht von Capcom gefragt worden zu sein, ob die eigenen Kreationen verwendet werden dürfen, etwa im Fall des dänischen Filmemachers Richard Raaphorst.

Capcom ist ein Publisher.

Karl Wojciechowski News