World of Warcraft

Quo vadis World of Warcraft: Greg Street enthüllt Infos

Das koreanische Gaming Portal Player's CUT hatte die Chance mit Blizzards Lead Designer Greg "Ghostcrawler" Street zu sprechen. Was der zu erzählen hatte, erfahrt ihr hier.

"World of Warcraft" wird nächstes Jahr 10 Jahre alt. Grund genug, um einmal den Lead Designer des Spiels, Greg Street, zur Seite zu nehmen und einmal nachzufragen, wie wir uns die Zukunft des erfolgreichsten MMO vorzustellen haben.

Die wichtigsten Punkte:

  • Patch 5.4 ist der letzte Raidpatch der "World of Warcraft"-Erweiterung "Mists of Pandaria". Spieler werden Garrosh gegenüber stehen und den Weg für einen neuen Kriegshäuptlich frei machen
  • "World of Warcraft" feiert sein zehnjähriges Bestehen. Es gibt noch keine genauen Pläne, aber die Entwickler arbeiten bereits Pläne aus.
  • Die Entwickler wollen Änderungen nun noch langfristiger planen. Sie haben dabei nicht nur die nächste Expansion, sondern auch die darauffolgende im Auge.
  • Die Anzahl der Klassenfähigkeiten hat im Laufe der Zeit zugenommen. In Mists of Pandaria hat man versucht, einen Schnitt zu machen. Diese Praxis soll auch zukünftig beibehalten werden.
  • Es ist nett, neue Zaubereffekte zu implementieren, aber diese müssen gebalanced werden, vor allem hinsichtlich Bossen. Boss- und Spielerfähigkeiten, die nicht oft genutzt werden, sollen zukünftig attraktiver gemacht werden und nicht nur als Lückenfüller in den Rotationen genutzt werden.
  • Es gibt einige Levelgebiete, die stärkere Wachen benötigen. Da wären zum Beispiel das Gebiet um das Dunkle Protal in den Verwüsteten Landen.
  • Eine neue Klasse einzuführen bedarf einiges an Vorsicht. Es ist aber durchaus möglich, dass es in Zukunft wieder eine Heldenklasse gibt.
  • Die Mönche wurden nicht als Heldenklasse ausgestaltet. Zwar war die Questreihe auf der Wandernden Insel auf sie abgestimmt, aber es gibt trotzdem nicht sehr viele davon, weil man bei Level 1 anfangen muss.
  • "World of Warcraft" wird so schnell nicht zu einem Free2Play-Spiel werden, weil Blizzard mit dem Businessmodell sehr zufrieden ist. Selbst ein Micropayment-Modell würde nicht zu dem derzeiten Gameplay passen.
  • Die Entwickler wollen, dass die Spieler schneller aufholen, damit sie mit Freunden zusammenspielen können. Deswegen testen sie den Erfahrungsbuff und andere Items mit Vorteilen im Blizzardstore. Wir wollen aber kein Pay2Win System.

Klingt doch ganz vielversprechend, oder?

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