World of Warcraft

Chinesische Wärter zwingen Häftlinge zum Goldfarmen

und stecken sich die erspielte Kohle dann in ihre eigene Tasche. Es ist kaum zu glauben, aber ein ehemaliger Insasse eines chinesischen Gefängnisses hat offen gelegt, dass sie Nachts von ihren Wärtern dazu gezwungen worden sind in WoW Gold zu farmen.

Hört sich jetzt nicht soooo tragisch an, wenn man aber bedenkt, dass sie tagsüber dann auch noch arbeiten mussten und somit Nachts keine Ruhe bekamen sondern in WoW hohe Goldbeträge ansammeln musste.

Wer seine Quote dabei nicht erfüllte wurde mit Plastikschläuchen geschlagen, so spielten einige Gefangene weit über ihre Erschöpfungsgrenze hinaus um möglichst viel Gold zu farmen. Dieses wurde dann von den Wächtern in der realen Welt verkauft so dass pro Schicht Summen von ca. 500 Dollar zusammen kamen.

Experten schätzen, dass rund 80% der Goldfarmer in China ansässig sind und dort, teils mit unwürdigen Arbeitsumständen, virtuelle Güter sammeln und gegen reales Geld verkaufen. Das verrückte ist dabei, dass oftmals mit dem Goldfarmen und dem Verkauf der virtuellen Güter mehr Geld verdient wird als durch herkömmliche Arbeit. 12-Stunden Schichten ohne Pause, Feiertage oder gar Urlaub sind dabei keine Seltenheit.

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News Björn