Blizzard Entertainment

Ärger mit Bot Hersteller

Wer beim Stichwort "Chinafarmer" an reisbebaute Flächen im Reich der Mitte denkt, hat wahrscheinlich noch nie ein MMORPG gespielt. Chinafarmer und Freizeit Rollenspiele sind die Stammkundschaft der Bot-Anbieter, und erneut im Fadenkreuz der Blizzard Anwälte.

Stein des Antosses sind Tools, bzw. Bots welche einen massiven Eingriff in die Server Perphormence von World of Warcraft darstellen. Der Vorwurf von Blizzard in Richtung MDY Industries, das diese gegen die EULA Vereinbarung des Spiels verstoßen. Der Fall wanderte vor Gericht, und sollte der Erfolg eintreten, wäre ein weiterer Bot Hersteller weg vom Fenster. Doch es gibt Rückendeckung für MDY, seitens Public Knowledge, einem Interessenverband für Digitale Rechte, welcher Blizzards Lizenz Vereinbarungen als unrechtens reklamiert.

Blizzards Statement dazu, wenig überraschend:

Die mit World of Warcraft in Verbindung stehenden Logos, Charaktere und sonstiges sind Eigentum von Blizzard Entertaiment, und der Kunde ist lediglich in der Rolle des Lizenznehmers, der das Spiel, bzw den Client nur mietet. Der Besitz selbst bleibt bei Blizzard. 

Ein Punkt in welchem man dem Konzern zustimmen muss. Schließlich gilt dies nicht nur für Online Spiele. Kommerziellen Nutzung von Spielinhalten ohne Zustimmung des Herstellers, ist selbstverständlich nirgends gestattet. Und damit dürfte sich Blizzard sehr sicher wiegen. Das heisst: Sofern das Gericht der Public Knowledge nicht recht gibt. Dies würde nämlich dann eine Änderung der EULA Bestimmungen nach sich ziehen.

Zu begrüßen ist Blizzards vorgehen gegen "Bots" allemal. Schlechte Latenz auf einigen Realms soll schließlich auf solche zurück zu führen sein. Von richtigen Manipulationen, bishin zu Account Diebstahl mal ganz zu schweigen. Es wird dringend Zeit das die Nutzer vor diesem kriminellen Treiben nachhaltig bewahrt werden. Obgleich natürlich viele Mods, Addons oder Bots als harmlos einzustufen sind. Verbesserungen am Interface, warum nicht? 

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